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Schreibförderungsprojekt Portraits 2019

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Dilvin

In diesem Text werde ich Dilvin beschreiben, ein 15-jähriges Mädchen, das im Schulhaus Letzi unterrichtet wird. Ursprünglich stammt Dilvin aus der Hauptstadt von Syrien und wurde damals auch dort geboren. Ihre Muttersprache ist kurdisch.

Dilvin ist etwa 1 Meter 65 gross, ihre natürliche Haarfarbe ist braun, etwa bis über der Schulter gehen ihre Haare. Ein Merkmal von ihr ist, dass sie fast immer etwas Auffälliges anhat. Meiner Meinung nach ist Dilvin ein sympathischer Mensch, der Sachen locker aufnehmen kann.

Wenn ihr mal langweilig ist und sie keine Tests oder Hausaufgaben für die Schule hat, schreibt sie mit Brenda hin und her. Brenda ist ihre beste Freundin. Sie kennen sich seit Anfang der Sekundarschule.

Wenn sie grad niemandem schreibt, schaut sie einen Film auf YouTube. Sonst muss sie wenn nötig, für Tests lernen oder Hausaufgaben erledigen. Wenn sie nach draussen ein bisschen chillen mit Freunden geht, hört sie gerne angesagte Musik und wenn sie alleine ist, dann arabische Musik. Was ich besonders finde, ist, dass die Meisten nur deutschen oder englischen Rap hören, aber Dilvin arabische Musik hört.

Dilvin hat vier Brüder und eine Schwester. Auch wenn sie manchmal nervig sein können, hat Dilvin ihre Geschwister immer noch lieb. Das Wichtigste in ihrem Leben ist Familie, Freunde und ein gutes Leben führen zu können. Im Leben ist das Allerwichtigste die Familie, meint Dilvin, was ich auch finde, weil es die Personen sind, die immer da sind und einander unterstützen. Freunde sind wichtig, weil sie für andere da sind.

Ihr Traum ist es, mal eine gute Kinderärztin zu werden. Ich denke, weil sie den Umgang mit Kindern lieber hat als mit erwachsenen Personen. An der Schule findet sie nichts gut ausser ihre Freunde. Sie hasst die Französischstunde, weil es langweilig ist.

Dilvin möchte sicher mal in die Sek A hinaufsteigen, um ihren Traum als Kinderärztin wahr werden zu lassen.

Ihr peinlichster Moment passierte eines Tages an einer Bushaltestelle. Dilvin kam entspannt dort an und sah den Bus, der gleich abfahren sollte. Sie stand vor dem Bus und die Tür schloss sich wie aus dem Nichts vor ihrer Nase und sie verpasste deshalb diesen Bus, was ziemlich blöd für sie war und ihr den Tag versaut hatte. Der Busfahrer hatte sie womöglich nicht gesehen. Dummerweise musste sie den ganzen weg zu Fuss laufen.

Wenn Dilvin mal auf einer Insel landen würde und nur drei Dinge mitnehmen dürfte, würde sie ein Smartphone, ihre Freunde und ein grosses Haus mitnehmen, um dort leben zu können. Ohne das könnte sie nicht leben, weil das die wichtigsten Sachen für sie sind, die fürs Überleben auf einer einsamen Insel nötig sind.

Dilvin könnte sich vorstellen, zukünftig in Syrien zu leben, wenn das Land sich verbessert. Damit meint sie, wenn man sich in Syrien überall wieder sicher fühlen kann und alles in Ordnung ist. Wenn es sich nicht verbessert, gefällt es ihr in der Schweiz auch ganz gut und sie kann sich auch hier ein Leben vorstellen. Zurzeit hat es leider in Syrien überall Krieg, der bereits viele Menschenleben kostete oder gefährdete.

von David