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Reflexionsberichte über die Schnupperwoche

Vom 19. bis zum 21. März 2018 hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse Kaiser/Alexander die Möglichkeit, in verschiedenen Berufen eine Schnupperwoche zu absolvieren.


Physiotherapeutin

Als ich am 21.3.2018 im Spital Männedorf in der Physio ankam, wurde ich schon freundlich empfangen. Die Physio ist im Untergeschoss und daher eher etwas abgeschirmt, was mir gut gefiel, da sich alle kannten und sehr kollegial miteinander umgingen. Romeo zeigte mir alles und ich zog mich um. Als ich mit Umziehen fertig war, kam auch schon Tabea, die mich den Tag über mitnahm. Um 8.30 Uhr ging der Arbeitsalltag dann wirklich los. Alle begrüssten mich und hatten dann ihre ersten Patienten. Unsere Patientin hatte das Kreuzband gerissen und musste die Muskeln wieder aufbauen, was sehr spannend zu sehen war. Nach 30 Minuten gab es schon die erste Pause und alle assen zusammen Frühstück, was sehr amüsant und lustig war. Um 9.30 Uhr hatten wir noch eine Patientin, die wegen Fussbeschwerden kam. Anschliessend gingen wir auf Station, das heisst wir gingen im Spital direkt zu den Patienten. Dort gingen wir zu einer Fuss-, einem Bauch- und einem Rückenpatienten, was sehr spannend war, da sie sehr unterschiedlich motiviert waren. Um 12.00 Uhr gab es dann die Mittagspause, die ich mit anderen Physios im Raum nebenan verbrachte. Nach der Mittagspause hatten wir noch 4 weitere Patienten, die wegen Nacken-, Rücken-, Arm- und Fussbeschwerden kamen. Als wir auch mit diesen durch waren, konnte ich noch bei einem Gespräch zwischen Tabea und Neva teilnehmen. Tabea hat Neva ein bisschen abgefragt, da Sie Neva’s Ausbildnerin ist. Das war sehr anspruchsvoll und anstrengend für mich, aber ich konnte viel lernen und es war spannend.

Am Ende des Tages war ich sehr müde, aber es hat mir gut gefallen, da der Beruf sehr abwechslungsreich ist, weil die Patienten alle unterschiedlich sind und ganz verschiedene Beschwerden haben. Mir gefiel im Betrieb der lockere und kollegiale Umgang zwischen den Mitarbeitern sehr gut. Ich werde den Beruf weiterhin verfolgen und war positiv überrascht vom super Tag. (von Chiara)


Medizinischer Praxisassistent

Heute Morgen öffnete ich um 08:00 Uhr meine Augen, da ich das schreckliche Schrillen meines Weckers hörte. Ich wusste schon, was heute für ein Tag war, den es stand gross in meiner Agenda. Ich hatte mich schon am Abend ein wenig vorbereitet für die Schnupperlehre und mir schon die Paar wichtigsten Dinge wie den Lebenslauf bereit gelegt. Zur Ausnahme habe ich sogar ein Stück Brot zum Morgenessen verspeist, da meine Mutter meinte, ich solle  munter kommen. Als ich geduscht hatte und meine Frisur stand, putzte ich mir die Zähne zweimal nicht dass ich noch Mundgeruch habe. Mit vollem Magen und einem gepackten Rucksack machte ich mich auf den Weg zur Rautestrasse, die ich dann auch relativ schnell fand. In der Arztpraxis angekommen, wurde ich herzlich begrüsst und sie nahmen mir die Jacke ab. Sie gaben mir ein Mitarbeiter T-Shirt. Als ich alle Räume angeschaut hatte, durfte ich direkt die ersten Krankenakten nach liste raussuchen. Nach einer Stunde löste mich eine junge Ärztin ab und ich durfte die Medikamente im Lager suchen und versorgen, nachdem ich sie mit dem Preis und dem Datum ausgestattet hatte. Um 11.00 Uhr war ich fertig und konnte bei einer Blutentnahme zusehen und weil ich so begeistert zugesehen hatte, durfte ich es sogar selbst mal an einer Assistentin probieren. Ich durfte zwar nur zwei Deziliter abnehmen, aber es war trotzdem noch ein lehrreiches Erlebnis. Am Mittag ging ich beim Lindentreff einen Döner holen, den ich relativc hungrig verschlang. Als ich um 13:00 Uhr wieder in der Praxis war, konnte ich direkt in einen Sonderraum um zuzusehen, wie einer Frau die Lunge geröngt wurde. Nachdem sie eine Entzündung der Lungenbläschen feststellten, könnte ich noch bei einem Hertztest zuschauen, in dem sie schauten, ob die Schläge synchron sind. Was mir noch auffiel war, dass obwohl die Ärzte sich dauernd entschuldigten, dass es heute so wenige Patienten hatte, fand ich, dass es relativ viel Arbeit gab, denn alle waren dauernd beschäftigt.
Um 16:00 Uhr bekam ich noch einen  Privatkurs bei dem mir erklärt wurde, wie man die Verbände richtig wickelt bei verschiedenen Verletzungen. Um 17.00 Uhr wurde ich nett verabschiedet und obwohl es mir grossen Spass machte, war ich froh, dass es wieder fertig war, denn es war sehr anstrengend und ich bin jetzt sehr erschöpft.

Mitgenommen von diesem Tag, glaube ich, dass ich mir meinen Alltag gut so vorstellen könnte und ich habe allgemein viel gelernt. (Sven)


Schnupperwoche bei einem Generalplaner

Während den drei Schnuppertagen besuchte ich einen Generalplaner und einen Kindergarten. Doch in diesem Text berichte ich über den Besuch beim Generalplaner.

Am ersten Tag durfte ich an einer Sitzung mit zwei jungen Architekten teilnehmen. Sie mussten sich auf ein Honorar für einen bevorstehenden Wettbewerb einigen. Nach einer Stunde, die sehr langsam voran ging, da ich selbst ausser zuhören nichts tun konnte, hatten sie sich auf ein Honorar geeinigt. Danach war ich sehr froh Notizpapier zuschneiden zu dürfen.
Später zeigte mir die nette Sekretärin ihre täglichen Aufgaben in der Administration.

Am Nachmittag nahm ich an einer externen Sitzung teil. Der Bauherr, der stellvertretende Bauherr (in diesem Fall der Generalplaner ) und weitere Personen, die auch mitdiskutieren durften, gingen eine Liste durch um an zwei verschiedene Projekte Punkte zu verteilen. Damit es ihnen zu einem späteren Zeitpunkt einfacher fällt, sich für eines der Projekte zu entscheiden. Nach der zweistündigen Sitzung war mein erster Tag schon vorbei.

Am nächsten Tag überprüfte ich eine Offerte, indem ich alles nachrechnete. Dabei ging die Zeit sehr schnell vorbei, da man sich gut konzentrieren musste.

Schon nach einer Stunde nahm mich ein freundlicher Mitarbeiter zu einer nahgelegenen Baustelle mit. Zuerst zeigte er mir den untersten Teil des Hauses, danach die beiden Etagen, in denen zwei schöne, moderne und teure Wohnungen zu vermieten, reinkommen sollen. Er erklärte und erzählte mir vieles. Zum Beispiel die Aufgaben eines Bauleiter: Ein Bauleiter überwacht das ganze Projekt und setzt es mit Hilfe von Malern, Architekten, Gipsern usw. in die Tat. ( Einfach gesagt.) Nachdem er den Bauarbeitern ihr weiteres Vorgehen erklärte, durfte ich an eine externe Sitzung, in der es um ein bereits abgeschlossenes Projekt ging.

Die Stimmung im Betrieb war gut und ruhig. Ich habe einen guten Einblick in das Projektgeschäft bekommen und gemerkt, dass Architektur eigentlich interessant ist.

Die zwei Tage waren spannend, vor allem die Baustelle. Die Baustelle war interessant, weil man sich so gut vorstellen kann wie eine Wohnung  vorher ausgesehen hat und wie man daraus etwas Neues erschafft. Jedoch fand ich es ein wenig unangenehm, da ich die einzige Frau war und es sehr kalt war.

Ein Beruf auf dem Bau oder in der Architektur ist eher nichts für mich. Da man auf dem Bau den ganzen Tag draussen arbeitet und man zum Beispiel als Architekt gerne und genau Arbeiten muss und ein gutes Vorstellungsvermögen benötigt.
Es waren trotzdem zwei interessante Tage in der Architektur, dank denen ich einen guten Einblick bekommen habe! (Mailin)