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Schule Letzi
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Waldtag der Klasse Kaiser Alexander

Der Waldtag

Wir (Klasse Kaiser Alexander) trafen uns ganz normal in der Schule wie jeden Mittwochmorgen. In der ersten Stunde machten wir noch ein bisschen Französisch. Danach fuhren wir mit dem Bus 67 zur Bushaltestelle Dunkelhölzli. Dort angekommen, erwartete uns Frau Heim, die uns zur Waldschule brachte. Als wir bei der Waldschule ankamen, setzten wir uns in einen Kreis und Frau Heim stellte sich vor. Sie erzählte, dass sie Waldpädagogin ist und dass es bei jeder Übung um Teamwork geht.

Danach stellten wir uns auf einen gefällten Baum. Als wir auf dem Baum standen, sagte sie: „Stellt euch in die alphabetische Reihenfolge eures Vornamen, ohne den Boden zu berühren.“ Das war sehr schwierig. Als wir fertig waren, gingen wir auf einen kleinen Hügel. Als wir oben waren, machten wir eine Art Bingo, wir kriegten ein Blatt mit Fragen wie zum Beispiel: „Bist du mutig“? Diese Frage musste man jemand anderem stellen, wenn sie/er Ja sagte, musste sie/er in diesem Feld unterschreiben. Wer als erster eine Reihe voll hatte, musste „Bingo“ rufen. Als die/der erste Bingo rief, hörten wir auf und begannen mit dem nächsten Spiel. Wir mussten einen Ball so schnell wie möglich durch alle Hände bringen, wir hatten einige Ideen. Als wir ein paar Ideen ausprobiert hatten, sagte uns Frau Heim, dass wir nicht die schnellsten Weg gefunden haben. Sie zeigte uns den schnellsten Weg. Das stimmte nicht, da wir einen noch viel schnellere gefunden hatten. Das sah Frau Heim anders.

Danach gingen wir hinunter in den Wald.  Als wir dort angekommen waren, legte Frau Heim unserer Rucksäcke so, dass sie einen Kreis bildeten. Wir mussten im Kreis ein Spiel namens Halt-Stopp spielen. In diesem Spiel geht es hauptsächlich darum, dass man als Gruppe sich gleich schnell bewegt. Bewegt sich jemand schnell, bewegen sich alle so. Wenn jemand hält, dann halten alle. Alle beginnen wieder zur gleichen Zeit sich zu bewegen. Anschliessend gingen wir auf die andere Seite des Waldes. Auf dem Weg dorthin mussten wir einen Stock suchen, der bis zu unserem Bauchnabel reichte. Als wir am Platz im Wald angelangt waren, machten wir eine Übung, die wie folgt ging: Man musste den Stock fallen lassen und den des/der linken Nachbarn/Nachbarin halten. Nach circa 10 Minuten mussten wir den Stock vorsichtig auf den Boden legen und zwar so, dass es ein schönes Muster gab. Nachdem das Spiel fertig war, durften wir Znüni essen.

Danach gingen wir noch ein Stück weiter in den Wald hinein. Dort erwartete uns ein Metallkreis, an dem ganz viele Schnüre hingen. Auf diesem Metallkreis befand sich ein Ball, den wir durch einen Hindernis-Parcours balancieren mussten. Als wir alle es geschafft hatten, mussten es die Mädchen alleine versuchen. Dann die Buben. Anschliessend trafen wir uns wieder im Kreis und Frau Heim erklärte uns das nächste Spiel. Wir mussten ein Quiz lösen. Sie erzählte uns Details eines Tiers und wir mussten das Tier erraten. Das war sehr einfach! Danach zeigte sie uns von drei Tieren Körperteile respektive Spuren (Fussabdrücke, Kot etc.).

Es ging weiter: Wir spielten eine Art Schnipp-Schnapp. Wir mussten entweder Hase, Gämse oder Fuchs spielen im Zweierteam. Wenn beide Fuchs oder einfach dasselbe Tier spielten, mussten wir laut „yeah“ rufen, dann kamen wir mit einer anderen Gruppe zusammen und wir wurden immer mehr. Unterdessen war es schon halb zwölf und wir gingen langsam nach Hause. Insgesamt war der Waldtag sehr schön und erlebnisreich – auch, da wir keine Schule hatten. (Chiara)


Der Morgen im Wald

Wir gingen zu Fuss zur  Busstation und fuhren mit dem Bus 67 um 8 Uhr Richtung Dunkelhölzli. Dort angekommen, lernten wir Frau Heim, eine Waldpädagogin, kennen. Sie begrüsste uns freundlich. Sie führte uns zur Waldschule, die gar nicht im Wald sondern am Waldrand war. Als wir angekommen waren, legten wir unsere Rucksäcke ab. Die Waldlehrerin begann uns schon ein Spiel zu erklären. Wir mussten alle auf einen gefällten Baum stehen. Als nächstes mussten wir uns dem Vornamen nach alphabethisch einordnen ohne runterzufallen. Das Spiel wärmte mich zwar nicht auf, doch hatte es mir Spass gemacht.

Wir spazierten dann auf einem Hügel neben der Waldschule. Die Waldlehrerin gab uns ein Blatt. Darauf standen einige Fragen, die wir lesen mussten, wie z. B.: „Bist du mutig?“ oder „Glaubst du ans Horoskop?“ Wir liefen herum und mussten einem anderen Schüler eine Frage von diesem Blatt stellen. Und man konnte diese Fragen nur mit Ja oder Nein beantworten. Falls jemand dieses mit Ja beantwortet hatte, musste er die Frage unterschreiben. Mir gefiel dieses Spiel bessser als das erste. Es gab mir die Möglichkeit, vieles über meine neuen Klassenkameraden zu erfahren.

Das nächste Spiel war im Wald. Frau Heim brauchte dafür unsere Rucksäcke. Sie bildete einen Kreis mit unseren Rucksäcken. Wir mussten im Kreis herumgehen und als sie stopp sagte, mussten wir alle stehen bleiben. Dieses Spiel war lustig. Bei einem weiteren Spiel mussten wir einen Stock finden und mussten wiederum einen Kreis bilden. Das Spiel funktionierte wie folgt: Jeder musste den Stock  in der linken Hand halten. Die Waldlehrerin zählte auf drei und wir mussten erst unseren Stock los lassen und dann den Stock derjenigen Person neben uns mit rechts fassen, ohne dass auch nur ein einziger Stock runter fallen durfte. Wir hatten erst etwas Mühe, schafften es dann aber mit etwas Ausdauer doch noch.

Nach dieser etwas schwierigen Übung hatten wir eine Pause verdient. Zufrieden und gut genährt, machten wir uns auf zum letzten Spiel des Morgens. Jeder bekam ein Seil und in der Mitte war Platz für einen Ball. Niemand durfte ziehen, da sonst der Ball runter gefallen wäre und man von vorne hätte beginnen müssen. Wir schafften die Aufgabe gleich beim ersten Mal! Die Waldpädagogin gratulierte uns, denn wir waren bei dieser Übung offenbar viel besser als manch andere Klasse. Das heisst unsere neue Klasse scheint ein gutes Team zu sein.

Mir gefiel dieser Waldmorgen. Wir hatten Spass und haben uns besser kennen gelernt. (Filip)