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Schule Letzi
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Nationaler Zukunftstag 2019

Der Nationale Zukunftstag will Mädchen und Jungs die Gelegenheit bieten, ihren Horizont zu erweitern, indem sie einen für ihr Geschlecht untypischen Beruf entdecken.

Die Idee dahinter ist, dass die Jugendlichen eine berufliche Laufbahn einschlagen können, die nicht den klassischen Vorstellungen entspricht. In diesem Sinne begleiten sie eine Person des anderen Geschlechts zur Arbeit.


Drei Berichte von Schülerinnen und Schülern der Klasse Blaauw

Ich war für einen Tag Ärztin

Als ich ankam, führte mich eine Krankenschwester herum. Anschliessend durfte ich bereits Reagenzgläser von Patienten mit ihrem Namen bekleben und einem Arzt beim EKA helfen. Ich durfte sogar Patienten befragen und Blut entnehmen.

Die Krankenschwester erklärte mir, dass ich an die Schweigepflicht gebunden sei. Danach durfte ich Clips ordnen, welche für Kontrollen von beispielweise Nieren oder Herz gedacht sind. Abschliessend durfte ich noch diverse Spritzen vorbereiten. (Nour)


In der Schule, aber für einmal anders

Am Zukunftstag ging ich am Morgen zu meiner Mutter. Sie ist Schulsozialarbeiterin. Wir machten Rollenspiele und sie erklärte mir, was sie in ihrem Beruf so alles macht. Sie erklärte mir noch, wie man Fallakten bearbeitet und
führt. Der Morgen hat mir sehr gut gefallen, ausser als ein Mann von der Gewaltpräventionsstelle kann und zwei Stunden mit meiner Mutter sprach. Da wurde es ein bisschen langweilig für mich.

Nach dem Mittagessen ging ich zu zwei Lehrerinnen in eine 2. Klasse. Ich durfte den Mathematik-Input machen. Das war auch sehr spannend und toll. Nach der Mathematikstunde gingen wir in die Sportstunde - da war es cool. Doch, wenn ich sagen müsste, was ich am tollsten fand, dann war das ganz klar die Mathematikstunde. (Paul)


Ein Tag mit dem Hausmeister auf Tour

Wir besuchten am Zukunftstag die Werkstatt eines Hausmeisters. Wir haben ihm geholfen, die Siedlung zu putzen, Blätter zu rechen und ein Lavabo zu reparieren. Am Morgen haben wir uns über den Heizungskeller der Siedlung informieren lassen. Wir mussten kontrollieren, ob es im Keller irgendwo Probleme gab. Wenn eine Schraube locker war, mussten wir sie fester anziehen. Wir haben mit einem Laubbläser den ganzen Hof gereinigt. Nach dem Mittag sind wir in einen Keller gegangen, in dem in einem Container 900 l Gas für die Gasheizung aufbewahrt werden. In diesem Keller hat es sehr streng gerochen.

Der Job war sehr abwechslungsreich und spannend, aber doch entspricht er nicht wirklich unseren Vorstellungen als Traumjob. (Lily & Giulia)