Schulhaus Letzi im Winter
Schulhaus Letzi im Sommer


Schule Letzi
Espenhofweg 60
8047 Zürich

+41 44 413 03 03
Kontakt Schulleitung

Mittwoch

Im vollen Tempo in die Kurve

An einem Tag im Klassenlager waren wir auf einem Berg in einem Kletterpark. Der Kletterpark hat Spass gemacht, doch was ich noch viel cooler fand, war das Runterrodeln danach. Es war wie eine Achterbahn, bei der man das Tempo selber bestimmen kann. Zwei Mal durften wir runter, das erste Mal war ich mit David unterwegs, das zweite Mal mit Zahan. Beim ersten Mal war ich noch vorsichtig, weil ich noch nicht richtig wusste, was auf mich zukam, doch beim zweiten Mal kannte ich die Strecke schon ein bisschen und ich gab richtig Gas. Wir waren wirklich sehr schnell unterwegs und ich hatte zum Teil ziemliche Angst, wenn wir sehr schnell in eine Kurve kamen. Mein richtiges Highlight war, als wir mit vollem Tempo auf eine Kurve zusteuerten, ich nicht bremste und wir mit voller Wucht in die Kurve geschleudert wurden. Zum Glück waren wir angeschnallt und der Wagen, auf dem wir sassen, hatte eine Vorrichtung, damit er nicht entgleisen konnte, sonst wären wir wahrscheinlich entgleist. Zum Teil bremste die Rodelbahn von selbst und ich konnte gar nicht schneller fahren. Meistens waren diese Bremsvorrichtungen vor scharfen Kurven, weil die Erbauer wahrscheinlich nicht wollten, dass die Rodelwagen kaputtgingen. Leider ging es am Ende der Rodelbahn nur noch geradeaus und es hat sehr gebremst, sonst wären wir sehr schnell geworden. (Linus)


Einfach mal loslassen

Es gab sehr viele ereignisreiche Momente im Klassenlager, aber einen Moment, den werde ich nie vergessen. Es war am Mittwoch und wir gingen in den Seilpark. Ich hatte am Morgen bevor wir losgingen schon ein sehr schlechtes Gefühl in meinem Bauch. Ich machte mir viel Gedanken über eine grosse Angst, die ich habe: die Höhenangst. Für mich ist die Höhe sehr schwierig, da ich einfach nicht von einem hohen Punkt heruntersehen kann, ohne dass mir schwindelig wird. Das ist schon ein Problem, vor allem im Seilpark, denn dort ist man ja sehr hoch oben. Als wir nach einer guten Stunde im Seilpark ankamen, bekam ich immer mehr Angst. Es gab verschiedene Levels bei den Routen. Meine erste Route war die einfachste Route des Seilparks, denn ich traute mich nicht, eine schwierigere Route zu machen. Aber bei der ersten Route wurde ich immer mutiger und bekam Spass. Es gab im Seilpark eine Zip Line, das ist ein etwa 20 Meter langes Seil mit einer Höhe von 10 Metern, daran kann man von einem Punkt zum anderen gleiten. Mich hat es sehr beeindruckt, wie andere diese Zip Line machen konnten, denn man braucht schon viel Überwindung. Ich war schon mal in diesem Seilpark in der sechsten Klasse auch im Klassenlager. Dort hätte ich sie fast gemacht, aber mich dann doch nicht getraut. Vor der Zip Line hatte es auch noch ein Element, das man machen musste, um an den Start hinzukommen. Beim Start traf ich dann meine Freundin Sinja, die die Zip Line schon einmal gemacht hatte, sie aber noch einmal machen wollte. Ich wusste nicht, ob ich doch umkehren sollte. Sinja und ich standen sehr lange dort und Sinja probierte immer mich zu überreden. Ich sagte immer: »Ich mache sie jetzt» und dann sagte ich: «Ich mache sie doch nicht, weil ich mich nicht traue» Sinja ging schon los. Ich musste noch einmal nachdenken, was ich machen sollte und auf einmal sprang ich los und machte das Element, damit ich auch zur Zip Line kommen konnte. Jetzt gab es kein Zurück mehr. Ich musste die Zip Line einfach machen, denn man konnte nicht mehr zurück. Ich sollte vor Sinja los. Als ich endlich losrutschte, fühlte ich mich richtig frei, das war ein sehr schönes Gefühl. Als ich dann am anderen Ende ankam, war ich richtig stolz auf mich. Das war ein richtiger Adrenalinschub und es machte mir Spass. Dieser Moment war für mich sehr schön, vor allem, weil ich ihn mit Sinja teilen konnte. Diesen Tag werde ich wahrscheinlich nie vergessen und er wird für mich immer speziell sein! (Livia)


Bei jeder Abfahrt schneller

An einem sonnigen Tag gingen wir zuerst wandern und danach fuhren wir mit einem Sessellift einen Berg hoch. Wir spalteten uns dann in zwei Gruppen auf. Und zwar durfte die Klasse von Herr Herren zuerst Rodeln und die Klasse von Frau Roffler in den Seilpark. Anfangs hatte ich etwas Angst vor der Rodelbahn, weil ich nicht wusste, mit wem ich es machen sollte, weil alle sehr schnell fahren wollten. Dann habe ich aber schliesslich doch noch jemanden gefunden der auch nicht so schnell fahren wollte. Am Anfang haben wir viel gebremst, aber irgendwann fuhren wir einfach ohne zu bremsen runter. Das war fand ich sehr cool und wir mussten auch sehr viel lachen. Als wir unten waren, fuhren wir mit dem Sessellift wieder hoch und gingen in den Seilpark. Ich hatte irgendwie gar keine Lust, weil ich nicht so der Klettertyp bin aber schlussendlich war es doch noch ganz ok. Ich würde zwar nicht nochmals dorthin gehen, aber es hatte doch Spass gemacht. Als wir mindestens eine Runde gemacht hatten, fuhren wir mit der Rodelbahn wieder runter. Dieses mal ohne zu bremsen. Das hat Megaspass gemacht. Als alle unten waren, fuhren wir mit dem Bus zurück in unser Lagerhaus. (Elina)


Kaltes Abenteuer

Neuer Tag, neues Programm. Wie jeder Morgen war auch dieser schwierig. Wie Zombies schlenderten alle in den Esssaal. Wir frühstückten gemütlich bis die Lehrer zügig den Ablauf des Tages erklärten. Sie machten dieses Ritual gegen Ende des Frühstücks, da sie dann nur noch das Startzeichen geben mussten, um alles in Gang zu setzen. Eine kurze Zeit später standen alle zappelig beim Eingang bereit, um loszulaufen. Wir spazierten zum Kletterpark und warteten nun auf die Sesselbahn, die uns zum Start führte. Die Zeit verging und somit auch der Tag. Müde liefen wir vom Seilpark den Weg zurück und wünschten uns nur noch eins, nämlich uns im Lagerhaus niederzulassen und uns zu entspannen. Plötzlich traten wir auf eine Abzweigung im Wald. Der eine Weg führte zum Haus, der andere zum wunderschönen See. Obwohl alle seit Tagen in diesem See baden gehen wollten, gingen nur wenige mit. Ich zögerte keinen Augenblick und nahm begleitet von Sira, Madlaina, Linus, Elias und drei Lehrern den abgezweigten Weg, der zum See führte. Ich wollte mir dies nicht entgehen lassen, da der See nur fünf Minuten von unserem Zuhause war. Ich wusste aus eigener Erfahrung, dass sich meistens so kleine Dinge einprägen. Zuerst durften wir nur bis zur Höhe unseres Bauchnabels ins Wasser, doch schlussendlich befanden wir uns komplett im Wasser. Unsere Haare hatten wir ebenfalls durchnässt. Wir blieben für gut zehn Minuten in diesem eiskalten Wasser, bis Elias aufhörte zu reden und sich nicht mehr bewegte. Als wir beschlossen, nach Hause zu gehen, erhob sich ein kalter Wind und wir sammelten rasch unsere Sachen ein und eilten barfuss den Weg nach Hause. Hätten wir Schuhe angezogen, wären wir schneller gewesen, doch da wir nass waren, waren wir gezwungen, barfuss zu gehen, auch wenn es ziemlich schmerzhaft war.

Einmal angekommen warfen wir uns unter die Dusche und genossen es. Das Gefühl innerlich von der Kälte ausgekühlt zu ein und aber das warme, fast brennend heisse Wasser auf sich herunterprasseln zu lassen, war einfach göttlich. Für gut eine Stunde standen wir da und waren glücklich. Wir kamen nicht mehr los von dieser Dusche doch irgendwann schafften wir, es uns einen Ruck zu geben und uns vom warmen Wasser zu lösen. Keine lange Zeit später gab es Abendessen und ich fühlte mich so unglaublich frisch. Ich war nun am Ende des Tages glücklich und zufrieden und vielleicht noch ein bisschen stolz es getan zu haben. (Nausicaa)


Eine anstrengende Nacht

In der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch konnten Manuell, Fisnik und ich nicht einschlafen. Nach knapp 1 Stunde gaben wir es auf und sagten uns, dass wir die Nacht durchmachen würden. Manuell und Fisnik hatten beide noch einen Liter Cola, und ich 5 Energy Drinks.Beide Getränke enthalten viel Koffein so war es leichter die ganze Nacht wach zu bleiben.

Etwa eine Stunde später musste Fisnik auf die Toilette und er wollte nicht alleine gehen, darum ging Manuell und ich mit ihm. Obwohl wir probierten, ganz leise zu sein, hörte es sich an, als ob wir das ganze Lagerhaus wecken würden. Auf der Toilette glaubten wir komisches Schnaufen zu hören, aber ich glaube, dass wir uns das nur eingebildet haben. Als wir alle fertig waren ginge wir sehr schnell zurück ins Zimmer. Tim schlief seit etwa 23 Uhr wie ein kleiner Engel, aber das störte uns und darum weckten wir in. Er war nicht sehr glücklich, als ich ihn wachrüttelte, aber er schlief in den nächsten fünf Minuten wieder ein. Ich hatte gegen 1 Uhr schon etwa 2 ½ Energy Drinks getrunken, und darum musste ich schon wieder auf die Toilette. Fisnik, Manuell und ich gingen wieder zu dritt auf die Toilette aber diesmal nahmen wir keine Rücksicht auf unsere Lautstärke. (Luc)


Klasse Herren: Dienstag - Mittwoch - Donnerstag --- Klasse Roffler: Montag und Dienstag - Mittwoch - Donnerstag