Schulhaus Letzi im Winter
Schulhaus Letzi im Sommer


Schule Letzi
Espenhofweg 60
8047 Zürich

+41 44 413 03 03
Kontakt Schulleitung

Donnerstag                         

Ein erfolgloses Rennen um den See

Baran, Anduen und ich waren ausser Atem. Wir hatten keine Lust mehr zu rennen. Unsere Aufgabe war es, um den ganzen Heidsee zu rennen und alle 50 Meter gab es eine Lehrperson, die darauf wartete, uns eine Aufgabe zu erteilen, was es noch schwieriger machte. Es gab 7 Mädchengruppen und 7 Jungengruppen. Die beiden letztplatzierten Jungs-und Mädchengruppen mussten am Abend einen Tanz vorführen und die Musik dazu durften die Lehrpersonen auswählen. Wie erwartet waren wir eine Verlierergruppe. Baran wählte das zweite Lied, ohne uns zu fragen. «I’m a Barbie Girl in a Barbie World…» Ich stand unter Schock und alle mussten lachen, ausser uns. Wir hatten Zeit bis 8 Uhr abends, um uns etwas zu überlegen. Als wir im Zimmer waren, hatten wir keinen Plan, was wir machen sollten. Wir gingen nach oben in den Mädchenstock und fragten, ob sie eine Idee hätten. Zum Glück hatten sie ein paar Tipps. Als es soweit war, zitterten wir übelst. Es fing an… Endlich war es vollbracht, alle lachten und wir auch. (Sami)


Der letzte Abend kam so schnell

Als der letzte Abend anbrach, hat es sich angefühlt, als hätte das Lager erst gerade begonnen. Zum Glück hatte eine kleine Gruppe ein Programm organisiert. Wir versammelten uns im Atrium. Es standen schon ganz viele Sachen bereit. Es gab Moderatoren und Moderatorinnen, die uns durch den Abend führten. Wir mussten immer zu dritt verschiedene Challenges meistern. Meine Challenge war es, mich wie Junge anzuziehen. Also ging ich mit Elina, weil sie die gleiche Challenge machen musste, ins Jungenzimmer. Es lagen ein paar Hoodies und ein paar Hosen bereit. Ich und Elina zogen die Kleider an und suchten noch eine Cap oder etwas Typisches was ein Junge anhat. Aber wir fanden nichts. Also gingen wir wieder zu den anderen. Jorin war auch schon fertig. Ich fand, wir sahen alle super aus. Aber es konnte leider nur einer erster werden. Jorin wurde zu Recht Erster. Kurz darauf mussten Fabianna, Jaël und ich unser Tanz vorführen. Es ging alles gut. Es kamen noch zwei weitere Tänze und noch viel mehr Challenges. Als das Programm fertig war, lief Musik und man konnte tanzen. Am Anfang traute sich niemand so richtig. Später lockerte sich die Stimmung und es tanzten auch mehr Leute auf der Tanzfläche. Doch leider ging der Abend viel zu schnell vorbei und kurze Zeit später lagen wir schon in unseren Betten. Und alle schliefen ein. (Elin)


Ich als Bikinischönheit

Es war halb acht und wir waren kurz vor Beginn des Spielabends und ich ging noch ein letztes Mal durch, was ich sagen wollte, aber es ging einfach nicht, ich war zu aufgeregt.

Als beiden Klassen runterkamen und sich setzten, waren alle zuerst mal unruhig, was mich nur nervöser machte. Ich wünschte mir, dass sie nie aufhören zu reden würden, weil mein Puls war gerade auf 2000. Aber wahrscheinlich waren sie so unruhig, weil ich ein Bikini und einen roten Lippenstift von Lara anhatte. Das alles trug ich, weil ich, Sami und Andu das Rennen um den See verloren hatten und wir jetzt vor beiden Klassen etwas vortanzen
mussten. Als alle endlich ruhig waren, begann ich zu reden, sagte was wir vorhatten, aber ehrlich gesagt, hatte ich mich gar nicht darauf vorbereitet. Ich improvisierte einfach und versuchte den Abend lustig zu gestallten. Als wir dann die ersten drei Spiele durchhatten, hatte ich komplett vergessen, dass wir jetzt vortanzen mussten. Als auf einmal das Lied anging, war mein Puls so hoch, dass ein Pulsmesser das nicht mal messen könnte. Anduen und Sami kamen dann zu mir auf die Bühne und wir tanzten los. Als es zu Ende war, wollte ich gleich nochmals tanzen, weil es so Spass gemacht hatte und weil wir die anderen so gut amüsieren konnten. Ich werde diesen Abend und dieses Lager nie vergessen. Es war das beste Lager. (Baran)


Die Emotionen des Schlussabends

Es war ein ganz normaler Tag, ausser dass wir nicht genau wussten, was alles passieren würde. Am Morgen mussten wir ein Rennen um den Heidsee machen, bei dem die Letzten am Abend einen Tanz vortanzen mussten. Ich war zwar sehr müde, gab aber trotzdem mein bestes und zum Glück reichte es. Später beim Znacht teilten uns die Lehrer mit, dass es einen Challenge-Abend geben würde. Wir alle waren gespannt, wie das Ganze werden würde. Bevor es aber so weit war, mussten wir in unsere Zimmer gehen und so viel wie möglich schon für den Morgen danach packen. Nach etwa einer halben Stunde war es soweit, der Schlussabend begann. Niemand war sicher, was passieren würde. Das Ganze war so aufgebaut, dass es 3 Gruppen gab, bei denen man sich selber einschreiben konnte, aber niemand wusste, dass man nicht als Gruppe arbeiten würde. Also schrieben sich alle besten Kollegen und Kolleginnen in die gleiche Gruppe ein, wie ich es auch unbewusst tat. Später sagte uns Baran, der alles mit weiteren 4 Schülerinnen und Schülern organisiert hatte, dass die Gruppen anders eingeteilt wurden, als wir dachten. Natürlich verstand es vorerst niemand, aber nach einer kurzen Erklärung wurde allen klar, dass es jeweils 1 Challenge für 3 Personen gab. Wir waren noch angespannter als vorher. Baran erklärte: «Zuerst werden etwa 5 Challenges stattfinden und dann wird einer der Tänze vorgetanzt». Dieser war von einer Jungsgruppe, die zu dem Lied «I‘m a Barbie Girl» tanzen mussten. Alle fanden es lustig und freuten sich auf die weiteren 3 Lieder. Der Abend ging so weiter, bis alle Gruppen vorgetanzt hatten und alle die Challenges hinter sich hatten. Ich denke, wir fanden es alle lustig, unterhaltend und manchmal spannend.

Später gab es eine kleine Party, bei dem man die Zeit verbringen konnte, aber man konnte auch in den unteren Spielraum gehen. Ich ging in den Spielraum mit einigen Kolleginnen. Wir amüsierten uns gut, gingen aber nach einer Weile hoch in ein Zimmer. Nach einem Weilchen fragten wir uns, wo die anderen steckten, also gingen wir runter, sie suchen. Als wir sie gefunden hatten und zur Party gehen wollten, sahen wir, wie ein Junge eine Lampe völlig schockiert in der Hand hielt. Es war zum Glück nichts Schlimmes, aber trotzdem überraschend und ein wenig schockierend. Das Klassenlager hatte viele Emotionen dabei, es war ein toller Schlussabend und ein tolles Lager. (Giada)


Marmor, Stein und Eisen bricht

Es war Donnerstag und meine Kolleginnen und ich haben bei einem Wettbewerb verloren. Als Strafe mussten wir am Abend einen selbst einstudierten Tanz zum Song «Marmor, Stein und Eisen bricht» allen Schülern vorführen. Wir hatten am Nachmittag Zeit, den Tanz einzustudieren und uns vorzubereiten.

Am Abend war es dann so weit. Die Musik ging an und alle Blicke waren auf uns gerichtet. Es war mir so peinlich, dass ich schon während den ersten paar Schritten angefangen habe zu lachen. Dann sah ich meine beste Freundin an, die im Zuschauerraum sass und auch lachte. Plötzlich haben alle gelacht und mir war das so peinlich. Ich war froh, als die Musik ausging. Wir haben einen grossen Applaus bekommen und gingen zurück auf unsere Plätze. Dieser Abend war sehr lustig und sehr aufregend. (Jaël)


Die Königin der Nacht

Es war Donnerstag und wir machten ein Wettrennen. Man war in einer 3er Gruppe und musste einmal um den See rennen. Die 3 schnellsten Gruppen bekamen eine Belohnung und die 4 langsamsten Gruppen mussten am Abend zu einem Lied, das die Lehrer aussuchten, tanzen. Ich war in der Gruppe mit Bogdana und Ledina. Leider verlor meine Gruppe und wir mussten zu einem Opernlied tanzen. Wir hatten null Ideen und es war schon Abend und aller anderen Gruppen hatten schon vorgetanzt. Bald waren wir dran und wir hatten noch nichts, deswegen gingen wir ganz schnell ins Zimmer und bastelten einen Tanz. Wir gingen runter und schon waren wir dran. Als die Musik losging, fingen wir an zu tanzen. Natürlich konnten wir uns in so kurzer Zeit nicht alles merken und alles ging schief. Somit taten wir so, als wäre unser Tanz fertig und rannten zu unseren Plätzen zurück. (Beyza)                                   


Geschlechtertausch

Am letzten Abend haben ein paar einen Challengeabend vorbereitet. Als ich an der Reihe war, erwischte ich mit Abstand die schlimmste Aufgabe. Die Challenges verliefen so, dass immer drei Personen in die Mitte des Kreises, um den wir sassen, kamen, um eine Challenge zu machen. Manchmal ging es um schnell essen, Sport oder schlaues Überlegen. Doch bei mir war es so, dass ich mich so gut wie möglich als Mädchen verkleiden sollte. Meine Gegner waren zwei Mädchen, welche sich als Junge verkleideten. Am Anfang schämte ich mich ein bisschen, weil alle lachen mussten. Doch als dann alle für mich stimmten, war es doch noch lustig. (Jorin)


Eine lustige Nacht

Als Herr Herren uns die Handys einzog, begann die Nachtruhe. Doch für Alec, Baran, Zahan und mich begann die lustigste Nacht des Lagers. Ich war fast eingeschlafen, doch dann hörte ich, dass sie am Lachen waren. Dann stand ich auf und sagte: »Seid mal ruhig! Dann waren sie für einen Moment ruhig. Plötzlich nach etwa 10 Minuten sah ich, dass sie mir Angst machen wollten. Aber ich wusste, dass sie etwas machen wollten. Ich war schlau und ging aufs WC. Als ich zurückkam, waren alle am Schlafen! Ich wunderte mich, wie schnell sie eingeschlafen waren. Dann bin ich auch eingeschlafen. Ganz früh etwa um 4 Uhr hörte ich wieder Geräusche! Dann stand ich auf und sah, dass Zahan am Knarren und Scharchen war. Ich musste mich totlachen. Dann bin ich wieder eingeschlafen und als mich Baran aufweckte, sah ich, dass die 3 vor mich sassen und lachten und ich nur geträumt hatte, dass alle schon schlafen würden. (Anduen)


Vor Sonnenbrand geschützt durch die Nacht

In der letzten Nacht als eigentlich Nachtruhe war, spielte Telmo, Elias und ich ein paar Runden Uno. Unser Ziel war, so lange wach zu bleiben wie nur möglich und weil wir keine Handys hatten, um uns wach zu halten, versuchten wir es mit Powernaps. Elias war der erste, der eine 10-minütige Schlafpause hatte und dann Telmo. Ich fand das keine gute Idee, weil es mich nur noch müder machte, also zeichnete ich. Jorin sagte jedoch am Anfang der Nacht, er wolle auch mitmachen, doch nach 10 Minuten schlief er ein, also überlegten wir uns eine Bestrafung. Wir sprayten fast seinen ganzen Körper mit Sonnencreme ein und bekamen so einen Lachflash, weil er es irgendwie aufleckte. Als dann 01:00 war, gab Linus und Jann uns ein Zeichen, dass wir in ihr Zimmer könnten, also gingen in ihr Zimmer aber Telmo und ich haben uns dann entschlossen, früher als Elias ins Zimmer zurück zu gehen, weil wir keine Strafe wollten. Jorin hingegen schlief mit Sonnenschutz ganz gut weiter. (Liam)


Eine Nacht im fremden Zimmer

In der letzten Nacht des Klassenlagers ist es doch schon fast ein Muss, ein wenig Blödsinn zu machen und vor allem noch das letzte Mal so richtig Spass zu haben! Nausicaa und ich konnten einfach nicht schlafen und haben erstmal beschlossen auf die Toilette zu gehen. Dort konnten wir im normalen Ton reden, denn im Zimmer waren die Lehrpersonen zu nah und unsere Zimmergenossinnen schliefen schon tief und fest. Die Lehrpersonen waren eigentlich auch schon in ihren Zimmern, doch es wurde bemerkt, dass Nausicaa und ich ziemlich lange im unteren Stock geblieben sind, wo die Toiletten und eben auch die Zimmer der Jungs waren. Als wir nach unten gingen, haben wir mit ein paar Jungs ausgemacht, dass wir später nochmals nach unten kommen würden, um dann in ihr Zimmer zu gehen. Und fast hätten die Lehrer uns erwischt, als wir auf dem Rückweg in unser Zimmer waren. Glücklicherweise sahen sie uns aber nur noch aus der Toilette gehen und nicht aus dem Gang der Jungs.

Also redeten Nausicaa und ich noch ein bisschen und hielten uns mit Snacks aus dem Zimmer wach, bis wir dann um die verabredete Zeit nach unten gingen. Leise schlichen wir nach unten und verkniffen uns das Lachen, in der Angst gehört zu werden. Auch im Zimmer waren wir anfangs alle sehr angespannt und erinnerten uns dauernd daran zu flüstern, auch wenn es eigentlich niemand im Zimmer auf die Reihe kriegte.

Wir sind von 01:00 UHR bis ca. 06:00 UHR im Zimmer geblieben und haben viel gelacht, geredet und das Ende des Klassenlagers genossen. Tatsächlich sind wir auch noch eingeschlafen und ein zweites Mal hatten wir Glück, nicht aufzufliegen. Die Lehrer erwachten nämlich schon langsam und wir hätten sehr schnell gehört oder gesehen werden können. Schlussendlich sind Nausicaa und ich dennoch sicher in unser Zimmer zurückgekehrt und hielten den Tag auch mit ein bisschen weniger Schlaf aus. Vielen Beteiligten der Nacht merkte man aber zum Beispiel im Zug an, dass sie nicht ganz so fit waren. Das war ja aber auch nicht schlimm, weil wir alle wieder nach Hause gingen und keine  Energie für weitere Ausflüge benötigten. (Sira)


Klasse Herren: Dienstag - Mittwoch - Donnerstag --- Klasse Roffler: Montag und Dienstag - Mittwoch - Donnerstag