Schulhaus Letzi im Winter
Schulhaus Letzi im Sommer

 

Schule Letzi
Espenhofweg 60
8047 Zürich

+41 44 413 03 03
Kontakt Schulleitung

Zukunftstag 2018

Am 8. November besichtigten alle Schülerinnen und Schüler der Klassen Herren, Roffler und Lauruhn einen Beruf oder eine Firma im Rahmen des schweizerischen Zukunftstags 2018. Einige begleiteten ihre Eltern, andern durften den Tag mit Verwandten oder Bekannten verbringen und einige nahmen an einem offiziellen Anlass des Nationalen Zukunftstags teil.

Die Schülerinnen und Schüler erhielten so einen Eindruck in die Berufswelt. Um ihre Eindrücke zu sammeln und auszutauschen, schrieben sie anschliessend in der Schule einen Bericht über ihre Begegnung mit der Berufswelt.


Zukunftstag bei der VBZ

Um 7:45 Uhr kam ich mit meinem Vater bei der VBZ an. Dort begrüsste uns ein Lehrling, der unsere Gruppe leitete.

Als der Zukunftstag dann richtig begonnen hatte, gab es verschiedene Posten, die wir der Reihe nach angeschaut haben. Zuerst haben wir die Informatik angeschaut, wir haben den riesigen Datenraum besichtigt, wo alle Daten der VBZ drauf sind. Mich hat es dann echt erstaunt, wie laut so ein Raum sein kann. Dann haben wir auch noch gesehen, wie es in so einem Computer aussehen kann. Später gab es dann etwas zum Znüni.

Nach dem Znüni ging es zum Gleisbau. Dort wurde uns gezeigt, wie ein Gleis hergestellt wird und wie es funktioniert. Ich fand es echt cool, als ich erfuhr, dass ein Gleis bis zu 500 Kilogramm oder mehr wiegen kann. Der dritte Posten war die Blechbearbeitung. Bei dieser Abteilung gab es eine Riesenmaschine, die Blech durchlasern konnte und mit dem man verschiedene Teile herstellen konnte. Diese Teile bekamen wir dann. Man erklärte uns, dass wir nach jeder Abteilung ein weiteres Teil bekommen würden, so dass wir am Schluss etwas damit basteln könnten.

Dann gab es zum Mittagessen Spaghetti mit verschiedenen Saucen und Salat. Später ging es zu den Werbungen, oder wie es die VBZ nennt: Traffic – Media. Sie haben uns erzählt, wie sie Werbung machen und wieviel Geld sie bekommen. Unglaublich und cool war es, als ich erfuhr, dass wenn sie ein Tram nur drei Monaten mit einer Werbefolie rumfahren lassen, dafür bis zu 500'000 Franken bekommen. Dort bekamen wir dann auch noch ein weiteres Teil. Als wir beim letzten Posten ankamen, sah ich vor mir ein riesiges Lager. Im Lager erfuhren wir, wie gross es ist und wie viele Teile es darin hat. Dort bekamen wir auch noch die letzten Teile und dann schraubten wir alles zusammen. Am Schluss kam etwas Cooles heraus und zwar ein Klebstreifenabroller.

An diesem Tag lernte ich, dass es im Lager der VBZ das Dreifache an Waren hat, wie draussen benutzt wird. Ich habe auch gelernt, dass so ein Datenraum sehr laut sein kann und ich erfuhr, dass das Rad eines Trams 100 Kilogramm wiegt.

Ich finde, die Arbeit im Büro ist etwas für mich, weil ich schon immer mal mein eigenes Büro haben wollte.

Baran


Zukunftstag in der SwissLife

Am Zukunftstag war ich in der SwissLife in der Binz. Die SwissLife ist eine Versicherung. Dort gibt es verschiedene Berufe wie zum Beispiel Kauffrau oder Informatikerin. Meine Begleitperson war mein Gotti, sie ist eigentlich eine Kauffrau, aber im Moment ist sie in der IT (Informatik) tätig.

Als erstes traf ich mich mit meiner Cousine Elin (die auch in meiner Klasse ist), weil wir zusammen an den Zukunftstag gingen. Als ich dort ankam, sah ich gleich mein Gotti. Drinnen hatte es schon viele Kinder mit ihren Eltern. Eine Frau hat mich begrüsst und gab mir einen Ausweis mit meinem Namen und meiner Gruppenfarbe. Ich war mit Elin in der Gruppe Blau. Dann kam noch eine weitere Frau, die alle im Saal begrüsste und erklärte, was die SwissLife genau ist. Sie teilte dann noch die Gruppen ein und stellte unsere Gruppenleiterinnen vor.

Zuerst gingen wir zu jemanden, der uns erklärte, was eine Krankenkasse ist und für was man sie braucht. Dazu spielten wir auf einem kleinen Pingpongtisch Ping Pong und machten einen Wettbewerb. Ich gewann den Wettbewerb und als Belohnung durften wir alle etwas Kleines der Marke Sanitas (eine Krankenkasse) auswählen. Dann erklärte uns ein Mann, wie man vorsorgt und dafür zeigte er uns eine App. Zur Auflockerung spielten wir ein Spiel, das Millionär hiess. Man musste Fragen über die SwissLife beantworten. Nach diesem Spiel ging es weiter mit einem Facility Rundgang (Heizungskeller und andere Kellerräume). Das war sehr langweilig.

Vor dem Mittagessen gab es noch von zwei Lehrlingen einen Vortrag über das KV und den IT-Bereich, da ging es drum, was man überhaupt dort macht und wie man sich bewirbt und solche Sachen.

Nach dem Mittagessen haben wir Lebkuchen verziert. Ich weiss nicht, warum wir das gemacht haben, aber es machte trotzdem Spass. Später gab es noch zwei Vorträge über Vorsorge, also was man machen muss, wenn man arbeitslos oder krank ist und nicht mehr arbeiten kann. Ich fand spannend, dass man schon mit 25 Jahren für die Rente sparen muss. Der zweite Vortrag ging um die Sicherheit von Passwörtern und so. Wir lernten, welche Passwörter man am besten benutzt und welche nicht. Als Abschluss durften wir dann noch Spiele machen. Danach holte unser Gotti Elin und mich ab und wir gingen in ihr Büro. Dort war es sehr schön und man fühlte sich sehr wohl, darum fand ich es schade, dass wir ihr nicht den ganzen Tag zuschauen konnten.

Ich könnte mir gut vorstellen, dort als Informatikerin zu arbeiten, weil es ist, wie gesagt, sehr schön, man fühlt sich dort wohl und Informatik kann sehr kreativ sein und ich möchte später gerne kreativ arbeiten. Im Grossen und Ganzen hat mir der Tag sehr gut gefallen. Also vielleicht bis bald, SwissLife.

Livia


Zukunftstag als Polizist

Ich ging um 11:00 Uhr zur Kantonspolizei ZH in Winterthur. Mein Onkel (Bezirkschef) erwartete mich bereits am Bahnhof. Es war praktisch, dass der Polizeiposten direkt gegenüber dem Bahnhof war.

Wir haben viele tolle Sachen gemacht. Ich habe gelernt, wie Diebe ins Verhör genommen werden. Ich spielte den Polizisten und mein Onkel war der Verbrecher. Es war ziemlich schwer, Fragen dafür zu finden. Ich durfte mir den gesamten Polizeiposten anschauen. Das, was ich da gelernt habe, ist wirklich viel, zum Beispiel habe ich gelernt, wie und wo Schutzwesten und Helme gelagert werden. Ich habe auch gelernt, wie man den Wasserwerfer benutzt. Das war echt cool, denn ich habe es sehr eindrücklich gefunden. Als ich mich mit meinem Onkel getroffen habe, fragte er mich, wo seine drei Polizeikollegen seien. Ich habe sie zuerst nicht erkannt, das war auch der Sinn der Verkleidung. Fünf Minuten später waren wir auf dem Posten.

Mein Onkel zeigte mir die verschiedenen Büros, Wartezellen und Verhörräume. Die Büros waren alle ähnlich eingerichtet. Sie hatten einen Tisch, einen Stuhl und einen Aktenschrank, den Rest durften die Polizisten selber einrichten. Also ich möchte nicht an der Stelle eines Verbrechers sein, denn diese Wartezellen waren sehr klein.

Nach der Mittagspause ging ich zu der Vorstellung der Hunde. Sie waren irgendwie süss, aber auch aggressiv. Danach erklärten die Polizisten, wofür Wasserwerfen da sind. Ich durfte sogar mal Wasser laufen lassen. Zum Abschluss gingen ich und die anderen Kinder noch in die Spurensicherung. Es war sehr interessant, denn wir durften Finger- und Handabdrücke machen, Spuren auf einer PET-Flasche sicherstellen und noch eine richtige Gefängniszelle besichtigen. Um 17:00 Uhr ging ich zum Bahnhof.

Im Moment wäre es nichts für mich, denn ich muss zuerst noch eine Lehre abschliessen, aber ich denke, es wäre ein spannender Beruf.

Noe


Zukunftstag an der W.S.L.

Um 9:30 Uhr musste ich bei der W.S.L. im Englersaal erscheinen. Als nach 15 Minuten alle dort waren, erklärte uns die Leiterin, was die W.S.L. ist und was dort gemacht wird. W.S.L. bedeutet Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft. Dort werden viele verschiedene Dinge erforscht, wie z.B. Tiere, Wälder, die Luft oder das Wasser.

Nach der Einführung wurden wir in drei Gruppen eingeteilt. Ich war in einer Gruppe mit einem Leiter namens Kaspar, der uns nun den ganzen Vormittag betreuen würde. Als erstes gingen wir in eine Garage, in der wir mit Bodenexperten eine Wasserfilteranlage aus Petflaschen, Sand, Kies und Walderde bauten. Allerdings hat unser Filter nicht so gut funktioniert, da die Erde zu aufgelockert war. Als zweites gingen wir in ein Labor, in dem eine Frau erklärte, wie Biogase entstehen. Danach zeigte uns ein Förster, wie die Schnitzelheizung funktioniert. Dann gingen wir in ein Grossraumlabor, in dem uns eine weitere Frau viel über Wasser beibrachte. Als wir wieder zurückgingen, gab es Mittagessen. Am Nachmittag mussten wir bei einem Postenlauf teilnehmen, an dem alles gefragt wurde, was wir am Morgen gelernt hatten.

Ich habe vieles gelernt, zum Beispiel wie das Grundwasser gefiltert wird, oder wieso das Meer salzig ist. Allerdings hat mir der Zukunftstag nicht gefallen, weil wir nicht richtig einen Beruf angeschaut haben, deshalb kann ich auch nicht beurteilen, ob es mir gefallen würde, an der W.S.L. zu arbeiten.

Linus