Schulhaus Letzi im Winter
Schulhaus Letzi im Sommer


Schule Letzi
Espenhofweg 60
8047 Zürich

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Donnerstag

Die Olympiade

Am Morgen mussten wir mit den Sportkleidern raus und 3 Kilometer rennen. Meine zwei anderen Freundinnen und ich rannten zusammen. Als wir bei der Startlinie waren, bekamen wir einen schwierigen Auftrag. Wir mussten ein Gedicht erfinden, während wir gerannt sind. Es war schwierig für uns, aber am Schluss hatten wir ein gutes Gedicht erfunden:

S’Wasser isch so blau
darum sind mir alli schlau.
D’Wulche sind so wiis
darum isch eusi Luune mies.
Mir hend alli Schueh aa
darum sind mir guet dra.

Dann mussten wir weiter rennen und langsam ging mir die Kraft aus. Wir mussten noch verschiedene Posten machen, und ich wurde immer schlapper. Gegen Ende nahmen wir unsere letzte Kraft zusammen und spurteten ins Ziel. Schlussendlich gewannen wir nicht, aber wir hatten Spass, und es war ein toller Tag. (Anjali)


Rennen

Ich renne und renne und meine Lunge brennt. Mein Ehrgeiz zieht mich voran. Wir müssen gewinnen - wir laufen, als ginge es um Leben und Tod. Der Wind spielt forsch mit unseren Haaren, doch das einzige, was ich höre, sind die Stimmen meiner Freundinnen. Wir versuchen uns gegenseitig zu motivieren. Unser Atem geht schnell und heftig. Meine Beine brennen vor Anstrengung, die Luft schneidet scharf in meine Lunge, der See liegt hinter uns, die letzte Kurve, die letzte kleine Steigung, das Ziel ist in Sicht. Eine Flut von Adrenalin durchströmt unsere Körper und mobilisiert die letzten verbliebenen Energiereserven. Im Ziel lassen wir uns erschöpft von unserem Lauf kurz nieder. Geschafft! Glücklich und zufrieden machen wir uns auf den Weg den Hügel hinauf zum Lagerhaus. (Noelle)


Auf leisen Sohlen durch die Nacht

Eines der Erlebnisse im Klassenlager, über die ich noch lange mit einem Grinsen nachdenken werde, war als Sami die Wandlampe heruntergerissen hat. Wie er sich wie ein Affe daran festgehalten hat, das sah einfach zu lustig aus.

Ein anderes tolles Erlebnis war die letzte Nacht, die ich mit Elias, Linus, Nausicaa, Sira, Alessandro und noch teilweise Telmo verbringen konnte. Unsere Strategie war, alle schnell einschlafen zu lassen, so dass wir uns möglichst schnell in unserem Zimmer treffen konnten. Als wir uns dann alle im Zimmer aufhielten, zuckten wir nach jedem Ton, den wir im Gang hörten, zusammen. Wir waren alle angespannt, denn wir wussten, dass Herr Studer zwei Zimmer weiter in seinen Träumen versunken war. Am angespanntesten, als wir nach der Uhrzeit schauen gingen. Dafür mussten wir in die Eingangshalle, denn nur dort gab es eine Uhr. Ein paar von uns wagten es, das Zimmer zu verlassen, um nachzuschauen. Wir wurden nicht entdeckt.

Dich als Leser/in interessiert bestimmt, was wir in dieser langen Zeit alles gemacht hatten. Ich kann dir sagen, mit der Zeit gingen uns die Ideen aus. Doch grundsätzlich redeten und spielten wir.

Obwohl wir alle zusammen um die sechs Stunden in diesem Zimmer miteinander verbrachten, fühlte sich diese Nacht so ziemlich kurz an. Wir konnten sehen, wie es langsam heller und heller wurde am Himmel und die Lichter in den Häusern in Valbella angingen. Zu dieser Zeit verschwanden diejenigen, die nicht zu unserem Zimmer gehörten. Ganz leise, so dass niemand sie hörte und sodass niemand anders je das Geschehen von dieser Nacht erfahren würde. (Jann)


Die letzte Nacht       

Donnerstag in der letzten Nacht waren Liam und Jorin leider schon am schlafen, doch Telmo und ich wollten die ganze Nacht wach bleiben. Wir spielten sehr lange Uno und jedesmal, wenn wir draussen etwas hörten, zuckten wir zusammen. Das gab ein lustiges Feeling und jedes Mal bekam man ein wenig Angst. Mit der Zeit kontaktierten wir Janns Zimmer mit einer Taschenlampe. Wir bekamen eine Antwort und trafen uns auf der Toilette. Um 00:30 trafen Telmo und ich uns in Janns Zimmer und später ging dann Telmo zurück und ich war alleine in Janns Zimmer. Wir sprachen sehr lange und mit der Zeit lachten wir auch sehr viel, wir wunderten uns, dass keine Lehrer kamen. Jedesmal wenn wir draussen etwas hörten, versteckten wir uns unter der Decke. Doch plötzlich klopfte es an der Tür und alle dachten, es sei ein Lehrer und ich bekam schon Angst, doch dann waren zwei Mädchen; Nausica und Sira. Wir waren alle sehr erleichtert. Etwa um 1:45 schlichen wir uns ganz leise ins Esszimmer und assen die restlichen Donuts. Leider hatte es bald keine mehr, doch wir blieben trotzdem noch dort und sprachen noch ein wenig. Danach gingen wir zurück und sprachen über lustige Dinge, wie zum Beispiel als Sami sich bei der Party an die Lampe gehängt hatte und er sie dann in der Hand hatte. Nachdem waren wir zu laut und beschlossen, ein wenig leiser zu sein. In der nächsten Stunde wurden wir müde. Wir spielten Wahrheit oder Pflicht und danach wurden wir alle müder und müder und irgendwann waren wir einfach nur noch da und sprachen leise. Irgendwann schliefen wir ein. Mitten in der Nacht bin ich angeblich einfach aufgestanden und habe mich an Sira abgestützt und bin in mein Bett schlafgewandelt. Ich denke es stimmt, weil ich bin in einen Zimmer eingeschlafen und im anderen dann aufgewacht. (Elias)


Klasse Herren: Dienstag - Mittwoch - Donnerstag --- Klasse Roffler: Montag und Dienstag - Mittwoch - Donnerstag