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Zukunftstag 2018

Am 8. November besichtigten alle Schülerinnen und Schüler der Klassen Herren, Roffler und Lauruhn einen Beruf oder eine Firma im Rahmen des schweizerischen Zukunftstags 2018. Einige begleiteten ihre Eltern, andern durften den Tag mit Verwandten oder Bekannten verbringen und einige nahmen an einem offiziellen Anlass des Nationalen Zukunftstags teil.

Die Schülerinnen und Schüler erhielten so einen Eindruck in die Berufswelt. Um ihre Eindrücke zu sammeln und auszutauschen, schrieben sie anschliessend in der Schule einen Bericht über ihre Begegnung mit der Berufswelt.


Zukunftstag als Floristin

Mein Zukunftstag begann nicht früh, ich musste erst um 10 Uhr in der Floristeria an der Kalkbreitestrasse 67 sein. Ich und die Tochter von Frau K., die uns durch den Tag führen würde, mussten als erstes die kleinen Blumentöpfe aussen an die Wand des Hauses stellen, aber sie durften nicht einfach irgendwie hingestellt werden, sondern schön geordnet.

Das zweite, was wir machen mussten, war Töpfe aus dem kleinen Lieferwagen ausladen und innen an den richtigen Platz stellen. Dann hatte es Vasen, die schutzig waren und abgewaschen und in eine Box gestellt werden mussten. Wir waren gerade fertig, als die erste Kundin eintraf. Frau K. begrüsste sie und fragte, welche Blumen sie gerne hätte. Im Eiltempo band Frau K. die Blumen zu einem Blumenstrauss zusammen, wobei sie die Blumen spiralförmig anordnete, damit man den Blumenstrauss besser halten konnte. Als sie fertig war, verabschiedete sie die etwa 72-jährige Kundin.

Anschliessend sagte sie in unsere Richtung: „Kommt mal her“ und gab uns ein paar Blumen. „So von oben gegen euch.“ Sie zeigte uns, wie man Blumen rüstete und wir durften einen eigenen Strauss machen, das ist gar nicht so einfach. Nach einer Weile sagte sie: „Wir müssen zu einem Spa, dort hat eine Pflanze Blattläuse.“ Also stellen wir unseren Strauss ein und stiegen in den kleinen Lieferwagen, mit dem wir schnell zu dem Spa fuhren, wo wir in einen abgedunkelten Raum gingen. Frau K. sprühte die Pflanze ein und gab noch Tipps.

Als wir wieder im Laden waren, fingen wir ein Adventsgesteck an. Das richtige Einstecken in den Oasis (ein schaumartiges bröckelndes Stück, das sich mit Wasser vollsaugen kann) war wichtig. Ich war fast fertig, als meine Mutter kam, gerade rechtzeitig fiel mir ein, dass ich noch Fragen stelllen musste. „Wie lange dauert die Ausbildung?“ „Drei Jahre“, antwortete Frau K. Die Verabschiedung war herzlich und zu meinem Erstaunen schenkte mir Frau K. den selbst gemachten Adventskranz. Dieser Tag war spannend, lustig, informativ, toll und ich denke dieser Job wäre etwas für mich.

Noelle


Zukunftstag bei der Firma Basler & Hoffmann

Um 7:30 Uhr holte mich ein Nachbar, der bei der Firma Basler & Hoffmann arbeitet, ab. Als wir um 8:00 Uhr ankamen, begrüsste mich die Zukunftstagleiterin. Zuerst durften alle Kinder eine halbe Stunde etwas frühstücken.

Um 8:30 Uhr ging es mit dem Beruf Geomatiker los. Zwei Lehrlinge nahmen uns mit in die Tiefgarage. In der Tiefgarage zeigten sie uns, wie man mit einem Tachimeter und einem Niveliergerät Distanzen misst. Ich fand es cool, aber wenn man es zu lange macht, langweilt man sich irgendwann. Man braucht den Tachimeter, um Distanzen millimetergenau auszumessen. Das Niveliergerät braucht man, um Höhenunterschiede festzustellen, denn auf der Baustelle kann auch ein Millimeter Unterschied schwere Folgen haben.

Um 10:00 gingen wir in die Mensa zurück. Dort erwartete uns schon ein Ingenieur Gebäudetechnik. Er nahm uns gleich mit in den obersten Stock. Er zeigte uns auf einem Bildschirm die neu entwickelten 3D-Pläne. Er fragte uns, was wir denken, was alles so dazugehört zur Gebäudetechnik. Er zeigte uns zum Abschluss ein Video über die Entwicklung des Planens. Danach gingen wir wieder zurück in die Mensa. Das Mittagessen wurde uns spendiert. Am Nachmittag durfte ich zu meiner Betreuungsperson ins Büro. Meine Betreuungsperson hatte mir zum Anfang einen Besuch auf einer naheliegenden Baustelle organisiert. Ich durfte mit einem Arbeitskollegen auf eine Baustelle, bei der gerade eine Solaranlage installiert wird. Wir schauten an, wie die Arbeiter die Solaranlage installieren, wie die Solarzellen angemacht sind und kontrollierten, ob sie nach Plan aufgebaut waren. Als wir wieder zurück im Büro waren, schaute ich meiner Betreuungsperson beim Arbeiten zu. Zum Abschluss durfte ich noch ein Rätsel lösen. Danach musste ich gehen, weil ich noch Training hatte.

Ich finde, der Beruf Ingenieur Gebäudetechnik wäre etwas für mich, weil es mich fasziniert, Pläne zu erstellen. Ich fand das 3D-Planen am PC schon immer faszinierend und deshalb könnte ich mir vorstellen, eine Lehre als Ingenieur zu machen.

Manuel


Zukunftstag bei Hunziker + Co. AG

Am Donnerstagmorgen ging ich zur Hunziker + Co. AG in Dietikon. Das ist eine Süssigkeitenfabrik, die Gummibärchen oder Bonbons produziert. Als ich ankam, erwartete mich Herr F. Er ist im Marketing und in der Entwicklung beteiligt. Neben ihm stand auch noch eine Frau, die ebenfalls in der Entwicklung beteiligt ist. Die Frau sagte, dass sie mich betreuen werde. Also gingen wir hinein. Herr F. hatte an diesem Tag ein langes Meeting und musste auch schon los.

Um 9:00 Uhr ging es endlich richtig los. Als erstes musste ich einen Mantel, ein Haarnetz und einen Mundschutz anziehen. Dann zeigte die Frau mir die Fabrik. Ich habe unzählige Berufe kennen gelernt. Von der Entwicklung bis hin zur Qualitätskontrolle war alles dabei. Während der Führung durfte ich immer wieder mal etwas probieren. Am Ende der Führung dufte ich selber noch Gummibärchen machen. Das habe ich sehr gut gefunden. Bevor ich wieder nach Hause musste, fragte sie mich, ob ich noch Fragen hätte. Ich fragte sie, wie lange eine Schichte gehen würde. Sie sagte, dass eine Schicht acht Stunden lang ginge und dass pro Schicht 1'000'000'000 Gummibärchen hergestellt würden. Gelernt habe ich auch noch, wie man Süssigkeiten herstellt.  Ich fand den ganzen Tag sehr aufregend, doch besonders hat mir das Gummibärchen machen gefallen. Das man immer wieder probieren durfte, fand ich auch sehr toll. Aber am besten haben mir die Maschinen gefallen, wie sie immer und immer wieder das Selbe gemacht haben.

Ich habe ja unzählige Berufe kennen gelernt. Doch ich glaube, es kämen nur zwei dieser Berufe für mich in Frage. Nämlich Entwicklung oder Marketing. Denn bei diesen beiden Berufen hat man immer etwas mit Menschen zu tun. Bei der Entwicklung wäre es vielleicht noch cooler, weil man neue Sorten und andere Sachen entwickeln kann. Ich fand den Tag aber insgesamt sehr gut und würde sofort wieder hingehen.

Malin


Zukunftstag bei der Credit Suisse als Systemtechniker

Am Donnerstag musste ich um sechs Uhr aufstehen, weil wir mit meinem Vater um sieben Uhr bei der Credit Suisse sein mussten. Wir fuhren mit dem Bus zu der Bank. Wir betraten ein grosses Gebäude und fuhren mit der Rolltreppe in die 9. Ebene. Danach gingen wir ins Büro. Im Büro hatte es einen Schreibtisch mit einem grossen Computer darauf, es hatte ebenfalls einen zweiten Tisch für Besprechungen.

Um 10 Uhr bin ich an einen Workshop gegangen. Beim Workshop ging es um das Printcenter. Dort werden alle Briefe für die CS, AXA und für die Banknow gedruckt. Beim Printcenter wird sehr viel Papier verbraucht. Eine Papierrolle kostet 550 Franken, wiegt 300 Kilogramm und wird innerhalb von drei bis vier Stunden aufgebraucht. Als Systemtechniker muss man Probleme im Bereich des Onlinebankings lösen. Beim Onlinebanking kann man Bankkonten eröffnen, Geld einzahlen oder auch Rechnungen bezahlen. Mein Vater ist der Chef einer Abteilung mit 30 Mitarbeitern, die im Onlinebanking tätig sind.

Nach dem Mittagessen sind wir in den Keller gegangen, um einen alten Server zu besichtigen. Solche Server werden nicht mehr oft verwendet, weil es neue und bessere gibt. Eigentlich durfte ich kein Foto machen, doch bei mir haben sie eine Ausnahme gemacht.

Anschliessend sah ich mir das riesige Gebäude an und es hatte auch eine Terrasse, wo man im Sommer essen kann. Neben dem Gebäude hat es drei riesige Kamine, die zuständig sind, wenn der Strom ausfällt. Sie dienen also als Notstrom.

Nach dem Rundgang sind ich und mein Vater an eine Präsentation gegangen, wo viel über die verschiedenen Berufe bei der Credit Suisse geredet wurde. Es wurde auch erzählt, wie die Lehre aussehen würde. Die Lehrstelle dauert nämlich drei bis vier Jahre. Man würde ebenfalls zwei Sprachaufenthalte im Ausland machen.

Ich habe viel über das Onlinebanking, über verschiedene Server und auch über den Beruf des Systemtechnikers gelernt. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, eine Lehre bei der Credit Suisse zu machen, weil mir der Job gut gefällt und weil ich auch schon vieles darüber weiss.

Alec